Haarausfall! Was tun?

Wenn Du unter Haarausfall leidest, musst Du in jedem Fall für innere Ausgeglichenheit und eine gesunde Ernährung mit ausreichend Nährstoffen sorgen. Sie sind die Grundlage für eine gesunde Kopfhaut und kräftige Haarwurzeln. Deswegen solltest Du die positiven Eigenschaften von Honig und Zitrone nicht nur bei auftretenden Symptomen nutzen. Honigwasser wirkt antibakteriell und verdünnter Zitronensaft sorgt für einen ausgeglichenen ph-Wert im Bereich der Kopfhaut. Zitrone und Honig sorgen außerdem für mehr Fülle im Haar, erleichtern die Kämmbarkeit und wirken als natürlicher Haarfestiger. Dadurch sparst Du chemische Produkte, die die Zellen Deiner Kopfhaut schädigen.

Streuhaar/Schütthaar

Streuhaar, auch Schütthaar genannt, ist ebenfalls eine Möglichkeit, den diffusen Haarausfall zu kaschieren und die Zeit des Nachwachsens der Haare psychisch besser zu überstehen. Die dabei verwendeten Haarfasern können aus Baumwolle oder Lyocell bestehen und mit Zink angereichert sein, das die Kopfhaut benötigt, um die Haarwurzeln fest einzuschließen.

Das Schütthaar wird ähnlich wie Puder aus einer Dose auf die Stellen mit lichtem Haarwuchs gestreut, anschließend vorsichtig mit der Hand verteilt und mit Spray fixiert. Um dem eigenen Haarton nahezukommen, gibt es das Streuhaar im Handel in verschiedenen farblichen Nuancen. Du kannst Schütthaar benutzen, um einen durchschimmernden Scheitelbereich optisch aufzufüllen, beginnende Geheimratsecken (Frau und Mann) zu kaschieren oder zurückgehende Haare am Haaransatz zu überspielen. Ist Deine Haaranzahl auch bei voller Gesundheit gering, kann bereits ein wenig Streuhaar helfen, das Volumen am Oberkopf fülliger wirken zu lassen.

Sind die Haare an lokal begrenzten Stellen unwiederbringlich ausgegangen (wie bei einer Tonsur) und helfen auch keine spezifischen (Frauen und Männer) Frisuren, um die kahlen Stellen zu kaschieren, kann ein Toupet als dauerhafter Haarersatz Hilfe bringen. Die Haarteile werden der Größe der kahlen Stelle angepasst und zusätzlich zum noch vorhandenen Kopfhaar getragen. Die sogenannten Halbperücken kommen typischerweise zum Einsatz, wenn sich der Haarausfall bei Männern am hinteren Oberkopf abzuzeichnen beginnt oder die Geheimratsecken im Stirnbereich entstehen.

Toupets

Toupets werden permanent befestigt oder zeitweilig getragen. Bei der dauerhaften Methode sorgt ein hautfreundlicher Spezialkleber für festen Halt, der auch bei Belastungen wie heftigem Wind standhält. Bei stark schwitzender Kopfhaut ist es angebracht, das Toupet täglich oder zweimal pro Woche abzunehmen. In diesem Fall sollte das Haarteil mit Klebestreifen befestigt werden, wodurch es sich leichter entfernen lässt.

Haartransplantation

Wenn Streuhaar und Toupet nicht die richtige Lösung sind und spezielle Frisuren für dünnes Haar das Problem nicht mehr verbergen, kann eine Haartransplantation anstehen. Weil die Haarwurzeln auf das Hormon Dihydrotestosteron reagieren und vorzeitig ausfallen, bleibt bei Männern nur noch ein Haarkranz bestehen, während sich bei Frauen das Haar bevorzugt im Scheitelbereich lichtet. Schütthaar ist eine Alternative, die immer wieder neu aufgetragen wird. Eine dauerhaftere Lösung findet sich in einer Transplantation, bei der die eigenen Haare aus fülligeren Regionen an Stellen verpflanzt werden, die keinen Haarwuchs mehr aufweisen.

Die Kosten für eine Haartransplantation werden von den Krankenkassen nur in Ausnahmefällen übernommen, da die Festlegung gilt, dass Haarausfall den Patienten gesundheitlich nicht beeinträchtigt. In diesem Fall hilft die Anwendung von Schütthaar, das beklemmende Angst- und Schamgefühl zu lindern und weiterhin ein aktives Leben zu führen.

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